Lea - Der Kampf um Dein Menschenrecht

Bericht über das Versagen eines Jugendamtes und seiner gerichtlichen, moralischen und politischen Kontrollinstanzen mit Ursachenerklärungen

Autorinnen:
Ellen Kuhröber, E.-Regina Hirschfeld

Ab September 2021 im Handel

 

Vorwort von Josef Linsler (ISUV):

Es gibt Bücher, die man sich wünscht, dass sie geschrieben werden, weil sie aus dem Herzen sprechen – und dieses Buch ist so eines. Der Fall der Großmutter Ella K., ihres Sohnes und des Enkelkindes Lea ist in dieser Konstellation kein Einzelfall. Ella K. spricht vielen Menschen aus dem Herzen – Kindern, Großeltern und nicht verheirateten Vätern. Sie protokolliert und veranschaulicht, was viele erleben. Nahezu alle Betroffenen in ähnlicher Situation resignieren über kurz oder lang, manchmal nach einem Jahr, vielleicht nach zwei Jahren. Was bei Ihnen zurückbleibt, sich festsetzt ist meist tiefe Verbitterung und Resignation.

Das Enkelkind Lea steht für die vielen Kinder, die Umgangsverweigerung ausgesetzt, durch die „psychosoziale Mühle“ der „Experten/Innen“ gedreht werden, bis diese Kinder schließlich genügend manipuliert sagen, dass sie keinen Kontakt mehr mit einem Elternteil und den Großeltern wollen. Eigentlich ist die nicht nachvollziehbare Kontaktverweigerung ein Hilferuf der Kinder des Inhalts: „Lasst mich bitte in Ruhe, ich kann nicht mehr.“ Wie im Buch akribisch beschrieben, obsiegen die Umgangsverweigerinnen – hier - und das ist spezifisch - die leibliche Mutter im Bündnis mit der Pflegemutter.

Leas Vater und Ellas Sohn steht für die vielen ausgesperrten nichtverheirateten Väter, die um das Sorgerecht kämpfen müssen, denen von Behörden Steine in den Weg gelegt werden. Veranschaulicht wird im Buch: Wenn die Mutter nicht will, ist der Vater rechtlos gegenüber dem eigenen Kind. Gerade deswegen fordern wir, der Verband für Unterhalt und Familienrecht (ISUV) seit Jahrzehnten auch für alle nicht in der Ehe geborenen Kinder die gemeinsame elterliche Sorge ab Geburt und Feststehen der Vaterschaft.

Ella. K. repräsentiert die vielen Großeltern, die gleichsam automatisch von Betreuung der Enkelkinder ausgesperrt werden. Wenn ihr Sohn oder die Tochter vom Umgang ausgeschlossen werden, dann sind es die Großeltern auch. Nur wenige Großeltern lehnen sich dagegen auf, obwohl ihnen per Gesetz ein Umgangsrecht zusteht. Darauf pocht Ella K. im Interesse des Kindeswohls. In ihren Augen gehört zum Kindeswohl, dass Kinder in die natürliche Familie eingebunden sind, Stabilität durch ein breites familiales Netz erhalten, dass sie ihre leiblichen Eltern zwecks Identitätsfindung kennen und von ihnen betreut werden.- Diese Auffassung vom Kindeswohl mag selbstverständlich klingen, praktisch ist es aber nicht so. Wir erleben seit Jahren eine Respektlosigkeit gegenüber den leiblichen Eltern und einzelnen Elternteilen. Vielfach werden die leiblichen Elternteile und mit ihnen die Großeltern einfach „ersetzt“, „ausgeschaltet“, unter Missachtung der UN-Kinderkonvention und des Grundgesetzes. Wie und mit welchen ausgeklügelten Methoden das geht, dies wird im Buch gezeigt.

Über mehrere Jahre habe ich durch Telefonate Ella K. kennengelernt und begleitet. Sie ist eine „Großmutter Courage“, ansonsten hätte sie resigniert, sich nicht derart nachhaltig für die Enkelin und den Sohn engagiert, viel Geld investiert und schließlich dieses authentische Buch geschrieben, das davon handelt, wie eine erziehungsunfähige Mutter den Vater und die Großmutter aushebeln und zugleich mehrere Grundrechte ganz „legal“ missachten kann. Ella K. protokolliert, wie dies möglich war und weiterhin in anderen „Fällen“ möglich ist, wer beteiligt war und weiterhin beteiligt sein kann und warum dies möglich war und weiterhin ist.

Ich erlebe seit vielen Jahren immer wieder als Pressesprecher und als Vorsitzender des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), dass „Außenstehende“ anzweifeln, was familienrechtlich alles möglich ist. Die von der Autorin geschilderten juristischen Strukturen sind Realität. Tatsächlich sehen sich manche Betroffene ähnlich wie Ella K. der kafkaesken Situation ausgesetzt: Auf der einen Seite die „Experten/innen“, Gutachter/innen, Sozialpädagogen/innen des Jugendamtes, die Umgangsbegleiter/innen, „Fachkräfte“ von diversen Vereinen, Pflegemütter, Familienrichter/innen, die sich kennen, von „Hilfegesprächen“ und Verhandlungen. Man hat schon so manchen „ähnlichen Fall“ gelöst, man vertraut sich, man braucht sich – nicht zuletzt auch wirtschaftlich. Dazwischen stehen die Anwälte/Innen beider Seiten, die Interessenvertreter der jeweiligen Seite sind, die sich nach eigenem Bekunden teilweise nicht wohlfühlen, weil sie die Beteiligten in anderen Fällen wieder treffen, was sie bedenken müssen.

Da ist der Richter, der den Fall vom Tisch haben will, der „seinen“ Expertinnen vertraut, ein Umgangsrecht für Großeltern als lästig empfindet und Ella K. mittels Verweigerung von Verfahrenskostenhilfe zum Aufgeben zwingen will. Da sind die Pflegemutter, die Pflegeeltern, wie bei mehreren ISUV-Mitgliedern auch, handelt es sich um ausgemachte Umgangsverweigerer, die damit nicht umgehen können, dass es noch leibliche Eltern gibt, ohne jegliche Bindungstoleranz, aber unterstützt darin von diversen Experten/Innen. – Oft vergessen und verdrängt wird, bei nicht wenigen Pflegeeltern überwiegt das wirtschaftliche Interesse, das Interesse am Kindewohl. Die anderen Experten/Innen unterstützen das Anliegen der gut vernetzten Pflegeeltern. Dabei versteigt man sich zu Aussagen: Der Besuch der Großmutter oder des Vaters gefährde das Kindeswohl.

Dieser Phalanx der „Routiniers“ stehen dann wie im Fall der Ella K. unerfahrene emotional tief Betroffene gegenüber, die als Eltern, als Vater, als Mutter oder als Großeltern aus dem Leben des Kindes, der Kinder gedrängt werden sollen. Wie das geht und welchen Anteil die einzelnen „Experten“ haben, das wird in diesem Buch protokolliert und veranschaulicht. Immer wenn ich mit ähnlichen Fällen von ISUV-Mitgliedern konfrontiert werde, denke ich an Kafkas Parabel „Gib´s auf“. Im Interesse der Kinder darf das aber nicht sein, Ruhe geben, Aufgeben ist und kann nicht die Lösung sein. Das ist auch der innere Impuls, der Ulla K. trieb, dieses Buch zu schreiben.

Die geschilderten Umstände schreien nach einer Reform des Familienrechts, die schon so lange angekündigt ist. Das Buch gibt einen weiteren Impuls dafür. Ich wünsche, dass das Buch viele Leser/Innen findet, die angespornt werden sich ebenso nachhaltig fürs Kindeswohl, für eine Reform des Familienrechts einzusetzen wie Ella K.

 

Josef Linsler

ISUV-Pressesprecher
ISUV-Ehrenvorsitzender 



Bericht im Mindener Tageblatt

Demo für "Recht auf beide Eltern" vor dem Mindener Rathaus

Väter-Verein gegründet / Mitglieder protestieren bis Ostern jeden Montagabend vor dem Rathaus

VON NADINE CONTI

Minden (nec). "Allen Kindern beide Eltern" steht auf dem großen Banner. Zum ersten Mal hat der Verein "Väteraufbruch für Kinder" vor dem Mindener Rathaus zur Mahnwache aufgerufen. Bis Ostern wollen sie jeden Montagabend hier stehen.



13.01.2014

Studie über Rolle der Väter - Dietmar Nikolai Webel vom Väteraufbruch für Kinder e. V. zur Studie

Papas im Spagat

Väter in Deutschland schwanken einer Studie zufolge zwischen dem traditionellen Rollenbild als Familienernährer und dem Idealbild des perfekten Vaters.

In einer Forsa-Umfrage sagten 81 Prozent der Männer, dass ein guter Vater so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern verbringen sollte. Gleichzeitig wollen Väter auch im Beruf nicht zurückstecken und arbeiten meist Vollzeit.

Dietmar Nikolai Webel, Väteraufbruch für Kinder e.V., zur Studie über Väter: www.tagesschau.de/multimedia/video/video1365312.html


03.01.2014

Geschichten, die niemand hören will

 

Nach Trennung verlieren Kinder oft Kontakt zu einem Elternteil / Väter haben meist das Nachsehen

Jürgen Kreth, Vorsitzender der Kreisgruppe „Lippe-Weserbergland“, ist frustriert, wenn er auf das zurückliegende Jahr schaut: „Die machen alle so weiter.“ Die, das sind Jugendamt und Gerichte und Gutachter, und wie sie es machen, sagt Kreth auch: von oben herab, arrogant, ohne Respekt.

Kreth ist Gründer, Vorsitzender und Sprecher der Kreisgruppe Lippe-Weserbergland des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“. Hauptanliegen des Vereins ist die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung...


21.12.2013

Väteraufbruch für Kinder e. V. live im Radio Aktiv

10:10 Uhr   21.12.2013
Landkreis Hameln-Pyrmont: Eigentlich sind sie rot, aber hier bei mir im Studio sitzen blaue Weihnachtsmänner. Hinter der ungewöhnlichen Farbe sitzt aber ein wichtiges Anliegen. Die blauen Weihnachtsmänner kommen vom Verein „Väteraufbruch für Kinder“ und ihre Forderung ist, das Kinder von getrennten Elternteilen, dass Recht auf den Umgang mit Mutter und Vater gleichermaßen haben. Sven Kutschera spricht mit Alexander Miller und David Kerkmann...
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04.10.2013

Väteraufbruch für Kinder Lippe-Weserbergland e. V. für das Wechselmodell


Landkreis Hameln-Pyrmont: Annemieke Müller sprach mit Angela Hoffmeyer, die sich im Väteraufbruch Lippe-Weserbergland e.V. für das paritätische und gleichberechtigte Wechselmodell einsetzt.
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Pressemitteilung

Kinderbetreuung: Das Wechselmodell boomt

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 29. August 2013. Paritätische Doppelresidenz bei der Betreuung von Kindern getrennt lebender Eltern nimmt zu | Hildegund Sünderhauf beschreibt Voraussetzungen und Folgen aus psychologischer sowie juristischer Sicht und gibt praktische Empfehlungen für erfolgreiche Wechselmodellvereinbarungen.

Wenn Eltern sich trennen, gibt es unterschiedliche Wege, die Kinderbetreuung zu regeln. Dabei zeichnet sich in den letzten Jahren ein klarer Trend weg vom sogenannten Residenzmodell ab – also der überwiegend praktizierten Regelung, in der Kinder von einem Elternteil, im Allgemeinen von der Mutter, an einem Lebensmittelpunkt betreut werden und den anderen Elternteil nur noch besuchen. "Wie es scheint, ist „die Zeit reif“ für geteilte elterliche Verantwortung und für gleichberechtigte Kinderbetreuung – auch nach Trennung und Scheidung", stellt Hildegund Sünderhauf fest. Schon allein deshalb, weil sich die abwechselnde Kinderbetreuung auch in bestehenden Elternbeziehungen immer mehr etabliert. Wie das Wechselmodell funktionieren kann, beschreibt die Professorin für Familienrecht in ihrem neuen gerade bei Springer VS erschienenen Fachbuch "Wechselmodell: Psychologie – Recht – Praxis".

www.dradio.de/aodflash/player.php&
www.springer.com/about+springer/media/pressreleases

www.springer.com/springer+vs/psychologie/book/978-3-531-18340-
http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=393299&playtime=1377195578&fileid=5c09db4a


22.05.2013

Die Elternbeziehung bleibt bis zum Lebensende

Psychologe Joachim Lask darüber, warum beide Elternteile wichtig sind.

Quelle: © hr1, 22.05.2013


16.05.2013

Am 19. Mai tritt das neue Sorgerecht in Kraft. Dann bekommen auch uneheliche Väter mehr Mitspracherechte eingeräumt. Was bedeutet das im Alltag?

Uneheliche Väter hatten es bislang schwer, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen, wenn die Mütter das nicht wollten. Das neue Sorgerecht gewährt den biologischen Vätern mehr Mitspracherechte als bisher. Doch was bedeutet es, wenn selbst der berühmte "One-night-stand" die aktive Vaterrolle einfordert, wenn zufriedene Patchwork-Familien plötzlich einen weiteren Erziehungsberechtigten integrieren sollen?

Das Kindeswohl soll dabei der Maßstab sein, aber was heißt das konkret? Und wie können Männer ihre Vaterrolle so gestalten, dass die Kinder davon wirklich profitieren?

In der NDR Info Redezeit begrüßte Moderatorin Gabriele Heise als Gäste:

Hartmut Haas
Mitglied im Bundesvorstand des Vereins "Väteraufbruch für Kinder"

Dr. Angelika Nake
Fachanwältin Familienrecht

Heinz Hilgers
Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes


21.04.2013

Wenn aus Männern Väter werden. Ein Film von Aljoscha Hofmann

"Ich bin so verliebt, so verliebt war ich noch nie!“ Zärtlich spielt Phillips Männerpranke mit den kleinen Fingern des Neugeborenen. Dass seine Tochter so viele Gefühle in ihm wecken würde, das hat Phillip nicht geplant. Dabei plant der 31Jährige doch alles. Noch vor einem knappen Monat hat er im Geburtsvorbereitungskurs zielstrebig den Babybauch seiner Freundin bemalt.


08.04.2013

"Das Sorgerecht ist mütterzentriert" Interwiew mit Prof. Dr. Frau Sünderhauf-Kravets

Frau Sünderhauf-Kravets: Studien haben gezeigt, dass jedes zweite Kind zwei Jahre nach der Scheidung seiner Eltern keinen Kontakt mehr zum Vater hat. Was läuft schief? ...


19.03.2013

Das Recht haben die Kinder. H.-C. Prestien, Familienrichter a. D. „Sie sind bei einer Trennung immer die Verlierer“ – Muss das so sein?

Wie aus dem Bilderbuch: Vater und Kind. Doch nach einer Ternnung, die nicht einvernhemlich verlaufen, haben es vorallem die Väter schwer, ihre Kinder zu sehen. pr


18.03.2013

Väteraufbruch für Kinder Lippe-Weserbergland in der Papiermühle in Berlebeck Monika Ebeling zu Gast


11.03.2013

Monika Ebeling stellt ihr Buch "Die Gleichberechtigungsfalle" vor

Detmold. Die Familientherapeutin und Sozialarbeiterin Monika Ebeling hat als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar gearbeitet. Ihre Abwahl zog ein gewaltiges Medienecho nach sich. Die 53-Jährige hat über ihre Erfahrungen ein Buch geschrieben und engagiert sich für Männerrechte. Im Vorfeld einer vom Verein "Väteraufbruch für Kinder" organisierten Lesung in Berlebeck sprach sie mit der LZ.


08.03.2013

Der Kämpfer: Jürgen Kreth vom Väteraufbruch FÜR KINDER "Lippe-Weserbergland" e. V.

Das Recht der Kinder auf Vater und Mutter ist ein unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht, sagt Jürgen Kreth. Dafür kämpft er mit seinem Verein.


06.03.2013

Gleichberechtigung: Lesung mit Monika Ebeling

Det­mold-Ber­le­beck. Auf Ein­la­dung des Ver­eins "Väter­auf­bruch für Kin­der Lippe-We­ser­ber­g­lan­d" liest Mo­nika Ebe­ling am mor­gi­gen Don­ners­tag, 7 März, ab 19 Uhr in der Pa­pier­mühle (Haus des Gas­tes) an der Pa­der­bor­ner Straße 165 aus ih­rem Buch "­Die Gleich­be­rech­ti­gungs­fal­le". Im An­schluss fin­det eine of­fene Dis­kus­sion mit Mo­nika Ebe­ling (Au­to­rin und ehe­ma­lige Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te), Mar­cus Gnau (Fachan­walt für Fa­mi­li­en­recht) und Mit­glie­dern des Ver­eins­vor­stan­des ü­ber ein mo­der­nes Fa­mi­li­en­bild und die An­for­de­run­gen an ein mo­der­nes Fa­mi­li­en­recht statt. In­ter­es­sierte sind herz­lich will­kom­men, der Ein­tritt ist frei.


05.03.2013

Wenn Jugendämter scheitern

Immer wieder treffen Jugendämter fragwürdige Entscheidungen nach Aktenlage und kennen die Familien kaum. Das zeigt die Reportage "Aktenzeichen Pflegekind" des NDR.

Mehr unter: http://www.ndr.de/suche10.html?query=Pflegekind


15.02.2013

Wie Kinder weniger leiden, wenn Mama und Papa sich trennen. Immer beliebter wird das „Wechselmodell“

Streit, Verlustängste, Zerrissenheit: Wenn Mama und Papa sich trennen, ist diese Situation für die Kinder besonders schlimm. An dieser Stelle geben Experten Tipps, wie sich Eltern verhalten sollten. Immer beliebter wird das „Wechselmodell“.


11.02.2013

Erstmals in Deutschland: Neues Gleichstellungsgesetz. Männer bekommen mehr Macht

In Thüringen sollen künftig auch Männer Gleichstellungsbeauftragte werden können. Das steht im neuen Gleichstellungsgesetz, das am Donnerstag vom Landtag verabschiedet werden soll. Unterstützt wird der Gesetzentwurf von den Landtagsfraktionen der CDU, SPD und FDP. Eine Mehrheit gilt daher als sicher.


05.02.2013

Die Väter von heute ticken völlig anders - 88 Prozent der Männer wollen die Entwicklung ihres Kindes mitgestalten

Berlin - Das erste Winken seines Sohnes – Thomas (Namen geändert) hat es hautnah miterlebt. Die ersten neun Monate nach Pauls Geburt verbrachte er jeden Tag bis abends im Büro. Dann wurde aus dem Entwicklungsingenieur ein Vollzeitvater.


04.02.2013

Väteraufbruch für Kinder Lippe-Weserbergland e. V. zum "vollen Sorgerecht für lediger Väter"


01.02.2013

Ledige Väter werden in Rechten gestärkt (Horst Zaunegger, Väteraufbruch für Kinder e. V.)

Der Bundestag hat das Sorgerecht für nicht verheiratete Eltern neu geregelt: So wird unter anderem die Rolle der Väter künftig gestärkt. Doch wie sollen die konkreten Änderungen aussehen? Für wen gelten sie? Und wer profitiert am meisten davon?

Horst Zaunegger (Väteraufbruch f. Kinder e. V.) war einer der ledigen Väter, der erfolgreich mit Rechtsanwalt Rixe bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte für seine Tochter klagte. 

"Zaunegger gegen Bundesrepublik Deutschland", 22028/04, 03.12.2009
- Übersetzung der Urteilsverkündung EuGHMR / EGMR


01.02.2013

Bundestag für volles Sorgerecht für unverheiratete Väter

"Das Kindeswohl steht im Mittelpunkt"

Nach einer Trennung mussten Väter bisher oft kämpfen, damit sie sich um ihre Kinder kümmern dürfen: Bei unverheirateten Paaren erhielt automatisch die Mutter das Sorgerecht, ohne ihren Willen konnten Väter bislang kein gemeinsames Sorgerecht beantragen. Ein neuer Gesetzentwurf des Bundestags soll jetzt die aktuellen Regelungen reformieren und die Rechte für ledige Väter schon ab April ausweiten. Dies beschloss das Parlament in Berlin.


31.01.2013

Berlin: Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter

 

Frust über die "willkürliche Schutzfrist" für Mütter. Nach Druck aus Straßburg wird der Bundestag ein neues Sorgerecht beschließen. Doch den Väterorganisationen geht die geplante Neuregelung nicht weit genug – und auch die Mütter sind unzufrieden. Von


22.01.2013

Immer mehr Väter nehmen Elternzeit

Ein Spagat zwischen Kindererziehung und beruflicher Fortbildung ist für den Großteil der Männer immer erstrebenswerter. Die heutige Generation von Vätern versuchen eine "Work-Life Balance" zu schaffen und damit Karriere und Kind zu vereinen. Von Katja Fels


15.01.2013

Job verloren, weil sie sich um Männer sorgt

Monika Ebeling, ehm. Gleichstellungsbeauftragte, rüttelt in der Gleichstellungspolitik an feministischen Grundsätzen - und wird sofort abberufen.

Was nach der Abberufung folgte, glich einem medialen Tsunami: Stern, Focus, Spiegel, Süddeutsche,
NDR – die Medien pilgerten scharenweise in den Harz und schrieben über die angeblich männerfreundliche Gleichstellungsbeauftragte und das städtische Umfeld, der gesamte Vorfall wurde zu einem bundesweiten Politikum berufen. 

www.sn-online.de/Schaumburg/Rinteln/Auetal/Job-verloren-weil-sie-sich-um-Maenner-sorgt


14.01.2013

Mo, Di, Mi-Mama und Do, Fr, Sa, So-Papa

Wie Väter heute präsent bleiben im Leben ihrer Kinder

Jedes Jahr gibt es in Deutschland 160.000 neue Scheidungskinder. Noch immer bleiben 90 Prozent bei der Mutter, aber: „Die Zahl der Väter wächst, die ihre Kinder häufiger sehen wollen als an jedem zweiten Wochenende“, sagt Rüdiger Meyer-Spelbrink vom Verein Väteraufbruch. Doch wie kümmert sich ein moderner Trennungsvater am besten um sein Kind? Macht eine Aufteilung wie bei den Wulffs Sinn? In BILD sprechen Experten.


09.01.2013

„Nirgendwo sonst stehen Eltern so unter Druck“

Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate. Eine Frau bekommt bei uns im Durchschnitt 1,39 Kinder. In einer Studie Ihres Instituts heißt es, dass das kulturelle Leitbild der „guten“ Mutter, die ganz daheim bleibe, dafür mitverantwortlich sei. Warum ist dieses Bild in Deutschland stärker ausgeprägt als anderswo?


Haste/Stadthagen:

Rechtsanwalt Jörn Gribl bemängelt Vorgehen von Gericht und Kreisjugendamt Schaumburg und prangert es als "vollkommen überzogen" an.  
www.sn-online.de/Schaumburg/Landkreis/Aus-dem-Landkreis/Rechtliche-Situation-total-unbefriedigend                                                                     


Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will die Rolle der Väter im Sorgerecht für Kinder nicht verheirateter Eltern stärken. "Ledige Männer sind als Väter nicht weniger geeignet als verheiratete".

www.welt.de/newsticker/news3/article112310629/Leutheusser-dringt-auf-gemeinschaftliches-Sorgerecht.html

 


Von Claudia van Laak

Zur Deutschlandfunk-Startseite

Unverheiratete Frauen haben in Deutschland bisher das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder. Ein neuer Gesetzentwurf sieht mehr Rechte für die Väter vor, sie werden den Müttern aber nicht gleichgestellt. Das ärgert die Väter, die sich gern mehr engagieren würden.   


11.12.2012

Sie sind in diesen Tagen nicht als rote, sondern als blaue Weihnachtsmänner unterwegs... Es sind verantwortungsvolle Väter, die um das Sorge- und Umgangsrecht (Besuchsrecht) für ihre Kinder kämpfen.


11.12.2012

Blaue Weihnachtsmänner klagen an: Verein „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ fordert neues Vaterbild und geänderte Sorgerechtsbestimmungen

 

 

 

 


09.12.2012

Verein “Väteraufbruch” fordert: Raus aus dem Sorgerechts-Fegefeuer

„Kinder benötigen beide Elternteile. ´Väteraufbruch für Kinder´ ist deshalb unsere Devise.“ Beim ausgelassenen Gekreisch der Kinder auf dem großen Weihnachtsmarkt-Karussell wird den beiden „blauen“ Weihnachtsmännern schwer ums Herz. Jürgen Kreth und David Kerkmann vom Verein „Väteraufbruch für Kinder“ kämpfen seit Jahren darum, mit ihren Kindern zusammen sein zu dürfen. „Wir sind mittlerweile ganz blau vor Wut, Frust und Kummer“ ärgert sich der erste Vorsitzende des Kreisverbandes Lippe-Weserbergland, der 54-jährige Medizintechniker Jürgen Kreth. Mit ihren blauen Weihnachtsmann-Kostümen wollen Kreth und Kerkmann auf die Situation von Vätern aufmerksam machen.

 



06.11.2012

Radio BAYERN 2

"Eltern herein holen, nicht ausschließen"

Ein Beitrag von: Oliver Buschek mit

Hans Christian Prestien, Familienrichter a. D., Anwalt des Kindes                                                                                     

Gehen die geplante Änderungen in Sachen Kindeswohl und Sorgerecht weit genug? Nein, sagt Hans-Christian Prestien. Der ehemalige Familien- und Jugendrichter engagiert sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen.



26.10.2012

Heute in Deutschland: Mehr Rechte für unverheiratete Väter

Bisher fiel das Sorgerecht für Kinder unverheiratete Eltern automatisch der Mutter zu. Die Rechte lediger Väter sollen nun gestärkt werden. Dies sieht der Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor.


Aufmachergrafik zu Reportage & Dokumentation

Eltern im Scheidungskampf

Etwa eine Million Kinder in Deutschland haben keinen Umgang mit ihren Vätern oder Müttern, weil der andere Elternteil dies nicht zulässt. Der Film erzählt vom Schicksal der Eltern, die nach der Trennung dies nicht zulässt.



(RA`in Silke Streit aus Lemgo, Fachanwältin für Straf- und Familienrecht freut sich.)

LEDIGE VÄTER BEKOMMEN MEHR RECHTE IN DEUTSCHLAND

Lemgo. Jedes dritte Kind wird in Deutschland nicht ehelich geboren. Damit unverheiratete Väter leichter Mitsorge beantragen können, hat die Bundesregierung jetzt einen neuen Gesetzesentwurf beschlossen.
"Die Bundesregierung setzt damit die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts um", sagt Silke Streit. Die Lemgoerin ist Fachanwältin für Straf- und Familienrecht und freut sich darüber, dass die alte Regelung jetzt gekippt wurde. Denn bis vor kurzem erhielten laut Streit unverheiratete Eltern nur dann das gemeinsame Sorgerecht, wenn die Mutter einverstanden war.


                                                                                              

                                                                                                  (Rainer Sonnenberger, Väteraufbruch für Kinder e. V.)

 



(Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger FDP, David Kerkmann vom Väteraufbruch für Kinder e.V.)

25.10.2011

ZDFzoom Kampf ums Kind

Schon kurz nach der Geburt ist Daniel G. allein für sein neugeborenes Kind verantwortlich. Die Kindsmutter leidet an Depressionen, muss psychologisch intensiv behandelt werden. Die Familie bricht auseinander, Daniel G. steht als alleinerziehender Vater da. Die ersten 15 Monate verbringt seine Tochter bei ihm. Doch als sich die Mutter als "gesund" zurückmeldet, beginnt ein erbitterter Streit ums Kind.


17.11.2010

Lippe-Weserbergland im Fernsehprogramm

(Jürgen Kreth, Väteraufbruch für Kinder e. V.)

Liebe Besucher,                                                                                      Erste Hilfe

hier finden sie einen Link zu WDR-Lokalzeit:

www.youtube.com/watch?v=kxnoB_TUVs4


10.12.2009

Markus Lanz EGMR-Sorgerecht-ZDF-LANZ

Sorgerecht Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zur Diskussion mit Horst Zaunegger, Douglas Wolfsperger und Babara Roth.


09.12.2009

STERN TV EGMR-Sorgerecht-RTL-Jauch

 


 

Trailer

 

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 (14,28 EUR zzgl. Versand)


Das Drama der Scheidungsväter

Etwa 150.000 minderjährige Kinder in Deutschland sind jedes Jahr von einer Ehescheidung betroffen. Wenn Papa und Mama sich trennen, ist das für die Kids immer ein Drama. In vielen Fällen herrscht zu allem Überfluss Zank und Streit zwischen den Ex-Partnern.                                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                                                      (Dipl.-Päd. Helge Messner, Väteraufbruch für Kinder e. V.,
                                                                                       Dipl.-Psych. Ursula Kodjoe, systematische Familientherapeutin)



Die Heroisierung der Alleinerziehenden