1. Vorsitzender (Koordination/Administration)

Jürgen Kreth
Medizintechniker

Aufbruch zu einem neuen Vaterbild!

Wir treten ein für das Aufbrechen der alten Rollenzuweisungen ,,Mutter fürs Emotionale“ und ,,Vater fürs Materielle“. Kinder benötigen beide Eltern für ihre emotionale Entwicklung. Deshalb unser Name: Väteraufbruch für Kinder. Väter, als die am ehesten Betroffenen, setzen sich für die Rechte der Kinder ein. Wir sind keine „Kampfgruppe“ gegen Frauen, sondern eine Initiative für die Rechte der Kinder.


2. Vorsitzende (Stellvertreterin)

Ellen Kuhröber                                                                         


(Öffentlichkeitsreferent)

Frank Weber

Dipl.-Ingenieur                                                                                   


Beratung/Selbsthilfe

Andreas Putz

 


Vereinsgeschichte

Der Kreisverein "Lippe-Weserbergland" wurde am 20. September (Weltkindertag in Deutschland) 2006 von Jürgen Kreth gegründet.

Seit dem 06. Februar 2013 ist der Kreisverein e.V. (eingetragener Verein)
Registerblatt VR 1362, Amtsgericht Lemgo


Was wir wollen

Hauptanliegen des Vereins ist ...

... die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung, indem er sich für das Recht der Kinder auf Vater und Mutter als unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht einsetzt. Der Verein will insbesondere die Not der Kinder wenden, die von Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen sind. In diesem Falle sollen die Kinder die Beziehung zu Vater und Mutter aufrechterhalten können. Der Verein setzt sich für die Gleichstellung der nichtehelichen zu den ehelichen Kindern ein, die auch mit der am 01. Juli 1998 in Kraft getretenen Reform des Kindschaftsrechts nur unzureichend erfüllt wurde.


Erfahrungsaustausch und Elternberatung ...

... gerade in der für beide Partner emotional schwierigen Trennungsphase sind die Basis unseres Vereinslebens. Ein besonderes Anliegen ist uns das Gespräch mit Familiengerichten, Jugendämtern, Sachverständigen und Rechtsanwälten. Aber auch Pressekontakte auf Orts- und Bundesebene sowie unsere Vertretung in der National Coalition zählt zu unseren Aufgaben. So ist der Verein "Väteraufbruch für Kinder e. V." teils eine Selbsthilfegruppe, teils ein politischer Verein mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und den Wert des Vaters der Gesellschaft ins Bewusstsein zu rufen. Denn leider ist die Bedeutung der Vaterrolle in unserer Gesellschaft immer noch von geringerem Stellenwert. Diese muss aber in der Gesellschaft durch politische und gesetzliche Veränderungen fest verankert werden.

Zur Mitarbeit laden wir alle ein, die unser Anliegen für wichtig erachten:
Wir wollen alle Eltern ereichen: Alleinerziehende, eheliche- und nichteheliche Eltern, Omas und Opas sowie leibliche- und Stiefeltern.


Grundsätze des VAfK

Elternverantwortung hat Vorrang! 

Mit der Entwicklung neuer Grundsätze hat der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VAfK) das neuste Urteil des EGMR aufgegriffen. Stärker als bisher sollen Gesellschaft und Politik die Bindungen zwischen Kindern und ihren Eltern als Grundlagen des sozialen Zusammenhalts der Familien herstellen, fördern und schützen.

Grundsätze

1. Die Verantwortung beider Eltern für das Kind beginnt mit der Zeugung. Vater und Mutter sind gleichermaßen verpflichtet und berechtigt, für ihr Kind zu sorgen und es zu erziehen. Die elterliche Verantwortung ist gleichwertig und unabhängig davon, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht.

2. Die Bindung zu Vater und Mutter ist eine elementare Voraussetzung für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung ihres Kindes.

3. Das Verhindern oder Unterbrechen der Bindung zwischen dem Kind und seinen beiden Eltern verletzt das Menschenrecht des Kindes und des ausgegrenzten Elternteils.

4. Das Bestreben eines Elternteils, den anderen Elternteil aus der Verantwortung herauszudrängen, ist schädlich für die Entwicklung des Kindes und unsere Gesellschaft.

5. Neue Partner getrennter Eltern sind für das Kind bedeutsame Bezugspersonen, können aber einen natürlichen Elternteil für ein Kind nicht ersetzen. Nur in außergewöhnlichen Einzelfällen kann elterliche Verantwortung eingeschränkt oder ausgesetzt werden.

Allen Kindern beide Eltern!

Die neuen Grundsätze signalisieren einen Paradigmenwechsel in der VAfK-Verbandspolitik. „Die Familie muss stärker als bisher als Gesamtsystem gesehen werden“, so Bundesvorsitzender Rainer Sonnenberger. „Es reicht nicht aus, nur isoliert auf das Kindeswohl abzustellen. Dieses muss vielmehr eingebettet sein in den Familienzusammenhang, den es zu berücksichtigen und zu schützen gilt.“ Über die unscharfe Begrifflichkeit des ‚Kindeswohls’ soll auf dem nächsten Bundesaktiventreffen diskutiert werden, um eine verbindliche Definition herbeizuführen.


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